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Wintersportler, die sich nicht ausreichend versichert haben, könnten schnell in ein finanzielles Desaster schlittern. Denn die Behandlung in den Skiorten wird nach Unfällen ohne Versicherungsschutz teuer, wenn zusätzlich eine Bergrettung erforderlich wird, kommen schnell einige Tausend Euro zusammen. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur im Berufsleben, Sportler sollten in jedem Fall über eine private Unfallversicherung verfügen.
Unfälle nehmen zu und werden schwerer
Skifahrer sind heute schneller unterwegs als noch vor 20 Jahren, und die Pisten werden voller. Da helfen auch verbesserte Ausrüstungen nicht - die Unfälle nehmen auf den vollen Pisten zu, und sie werden aufgrund der höheren Geschwindigkeiten auch schwerer. Waren es früher hauptsächlich Beinbrüche, die bei verletzten Skifahrern behandelt werden mussten, so nehmen heute die Verletzungen an Oberkörper, Kopf, Rücken und Schulter zu.
Das liegt hauptsächlich an der steigenden Zahl von Kollisionen auf der Piste. Mit steigender Geschwindigkeit nimmt die Zerstörungsenergie zwischen den beteiligten Fahrern dabei exponentiell zu. Früher brachen sich bevorzugt Anfänger mit eindrehenden Skiern die Beine. Heute rasen Sportler auf Carving-Skiern die Piste mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h und auch noch schneller hinunter. Auch schwache Fahrer werden sehr schnell, und sie brauchen Platz beim Fahren. Das verursacht die häufigen Zusammenstöße.
Sollte sich ein Skifahrer verletzen, benötigt er eine Unfallversicherung, unabhängig vom Hergang. Zunächst kann jedem Fahrer - bei aller Vorsicht - ein Unfall geschehen. Vor den finanziellen Folgen schützt zu geringen Tarifen die private Unfallversicherung weltweit. Wer unschuldig "über den Haufen" gefahren wird, sollte keinesfalls auf die Haftpflicht des Verursachers vertrauen - wenn dieser gar keine besitzt, dürfte das Einfordern finanzieller Ansprüche in ausreichender Höhe schwierig bis aussichtslos werden.
Was leistet die Unfallversicherung?
Die private Unfallversicherung leistet bei Verletzungen und Knochenbrüchen, übernimmt Bergungskosten zum Beispiel bis 5.000,- Euro (was ausreicht) und zahlt auch für kosmetische Operationen oder leistet Beihilfe für Rehabilitationskuren. Den wichtigsten Schutz bietet sie im Fall einer Invalidität. Gerade Skifahrern wird dringend zu dieser Versicherung geraten, sie ist bei den meisten Gesellschaften für unter 10,- Euro monatlich zu haben. Auch zur privaten Haftpflicht wird übrigens geraten, im Ausland sollte die Auslandskrankenversicherung nicht fehlen. Zwar werden deutsche Patienten innerhalb der EU behandelt, sie leisten jedoch Vorkasse.
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